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Zeltlager der Jugendfeuerwehr Steinwand

22.07.2019

Warum in die Ferne schweifen, wenn man doch den schönsten Platz vor der Haustür hat?

Das dachte sich auch die Jugendfeuerwehr Steinwand. Da sich in diesem Jahr leider kein Ausrichter für das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager gefunden hatte, führte sie ihr diesjähriges Zeltlager vom 04.07. - 07.07.2019 hinter dem Feuerwehrhaus Steinwand durch.  Los ging es am Donnerstagmittag mit dem gemeinsamen Aufbau des Zeltes und dem Aufstellen des von den Jugendlichen in Eigenleistung gebauten Pools. Nach der Stärkung am Abend mit selbstgemachten Hamburgern folgte die erste Überraschung für die Jugendlichen. Gemeinsam ging es hoch ans Steinwänder Schützenhaus, wo die Jugendlichen sich in Luftgewehr, Luftpistole und Kleinkaliber unter den strengen Augen des Schützenvereins probieren durften.  Am Freitagvormittag ging es dann hoch hinaus. Hier galt es seine Höhenangst zu überwinden und den Bäumen die Blätter zu kitzeln, denn es ging in den Europa-Kletterpark in Steinau an der Straße. Nach der anstrengenden Klettertour konnten die Jugendlichen den Nachmittag am Zeltlagerplatz bei Wikingerschach und im Pool genießen. Abends wurden die Jugendlichen nochmals gefordert: Der ehemalige Jugendwart und Ortsvorsteher Gerhard Fladung führte die Jugendlichen bei einer Nachtwanderung um die Steinwand und in die Milchkammer. Taschenlampen, Handys und Co. waren hierbei natürlich nicht erlaubt und es war erstaunlich zu bemerken, wie gut sich das menschliche Auge an die Dunkelheit anpassen kann. Bei Lagerfeuer und Stockbrot klang der Abend gemütlich aus. Am Samstag ging es zuerst in die Hochrhön. Hier machte die Jugendfeuerwehr Steinwand das Schwarze Moor unsicher und genoss den Blick von der Aussichtsplattform in die schöne Rhön.  Anschließend ging es zur Wasserkuppe, wo die neue Sommerrodelbahn getestet wurde. Nach einer Essens- und Verschnaufpause am Lagerplatz ging es dann zur Abkühlung ins Freibad nach Langenbieber. Hier hätte es aber ruhig ein paar Grad mehr haben dürfen. Auch nachts hat es sehr abgekühlt, sodass sich alle in ihre Schlafsäcke einkuschelten. Traditionell kamen am Samstagabend noch Eltern und Geschwister sowie einige Feuerwehrkameraden auf Bratwürstchen und kühle Getränke vorbei. Nachdem die Jugendlichen am Sonntag mit dem „Böhmischen Traum“ und dem „Radetzky- Marsch“ geweckt wurden, folgte ein ausgiebiges Frühstück um für den Abbau gestärkt zu sein. Doch auch am Sonntag erwartet die Jugendlichen noch eine kleine Überraschung. Hier ging es standesgemäß mit „Max“, dem alten Feuerwehrauto, nach Fulda ins Feuerwehrmuseum. Nach der Führung durfte die Jugendfeuerwehr einen Blick in den bemerkenswerten Fundus des Museums werfen. Schon waren vier schöne und erlebnisreiche Tage vorbei und der Abbau stand auf dem Plan. Nachdem die Arbeit erledigt war, ließ die Jugendfeuerwehr Steinwand am Sonntagnachmittag ihr Zeltlager bei Gyros, Tzatziki und Pommes ausklingen.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Zeltlager der Jugendfeuerwehr Steinwand